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Demo unter Linux: Brutal Doom 64 (Linux nativ)

2. Juni 2017 von Tobias

HINWEIS: Dieses Video ist explizit nicht für junge Zuschauer geeignet und richtet sich ausschließlich an ein erwachsenes Publikum!

Der Klassiker Doom prägte die Unterhaltungssoftware und war technisch betrachtet ein Meilenstein. Das Spiel war allerdings nicht nur allein auf dem PC angesiedelt: Es gibt auch eine Portierung für die Konsole Nintendo 64 mit der entsprechenden Bezeichnung Doom 64. Dabei wurden nicht einfach nur die Inhalte für diese Plattform konvertiert, es wurde im Prinzip auf Basis der bestehenden Technologie ein komplett neues Spiel entwickelt, welches die Geschichte von Doom 2 weiter erzählt und direkt als Fortsetzung zu betrachten ist. Nachdem der Spieler im zweiten Teil die Dämoneninvasion stoppen konnte, werden die beiden Monde Phobos und Deimos großflächig vom Erdmilitär bombadiert. Das Ziel ist klar: Die weitere Ausbreitung der Dämonen und teuflischen Kreaturen muss unter allen Umständen aufgehalten werden. Allerdings kommen hierbei auch Atomwaffen zum Einsatz und die anschließende radioaktive Strahlung macht eine weitere Untersuchung unmöglich. Das wiederum kann eine mächtige, dämonische Präsenz mit dem Namen Mother Demon ausnutzen. So ist die Gefahr nicht gebannt sondern nur verborgen. Nach Entdeckung dieser erneuten Gefahr wird ein Trupp von Elitesoldaten entsandt, die aber bis auf Einen von den Dämonen getötet werden. Dieser letzte Überlebende ist die zentrale Figure des Spiels und wird vom Spieler dann auch in der gewohnten Mechanik durch düstere wie auch dunkle Korridore gesteuert.

Im Jahr 2003 gelang es Samuel "Kaiser" Villarreal alle Texturen, Animationen und Audiodateien aus dem ursprünglichen ROM der Portierung zu extrahieren. Diese wiederum wurden dann in einer Modifikation mit der Doomsday Engine weiter genutzt. Brutal Doom 64 setzt diese Arbeit nunmehr fort: Auf Basis von GZDoom und den Daten von Doom 2 kann die Modifikation problemlos in Betrieb genommen werden. Die hier gezeigten Ausschnitte sind unter Parabola Linux auf einem Notebook mit Coreboot unter Verwendung komplett freier Werkzeuge zur Videobearbeitung entstanden. Die Quelldaten für Brutal Doom 64 findet man im AUR von Arch Linux. Das Hintergrundbild für diese Video-Demonstration stammt von Deviantart und wurde von dem Nutzer Finfr0sk erstellt!

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